Weihnachtswünsche

Dezember 2017
Mit Genugtuung und hoffnungsvoller Freude blicken wir als Initiative auf das Jahr 2017 zurück. Im aktuellen Entwurf des neuen Regionalplanes werden keine Vorrangflächen für die Windenergie in der Rödernschen Heide ausgewiesen. Sollte dieses Papier so in 2018 beschlossen werden, haben wir unser Ziel erreicht. Solange dieser Plan dann gültig ist, wird es keinen Windpark im Wald in unmittelbarer Nähe des Zschornaer Großteiches und des Brettmühlenteiches geben.

Ein Sieg der Vernunft – für den wir seit Februar 2012 gekämpft haben. An dieser Stelle haben wir Sie regelmäßig über den Stand im Verfahren informiert. So möchten wir es auch weiterhin halten! Gleichzeitig möchten wir uns hiermit bei allen bedanken, die unser Anliegen und Engagement in 2017 unterstützt haben. Wir wünschen allen Freunden unserer BI: „Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!“

Auslegung Entwurf

November 2017
Wie sollen sich das Meißner Land, die Sächsische Schweiz, das Osterzgebirge und die Stadt Dresden in den nächsten Jahren entwickeln? Wo werden Stromtrassen, Straßen- und Radwege gebaut, Flächen für Windparks ausgewiesen, wie der ÖPNV entwickelt, der Hochwasser- und Landschaftsschutz voran getrieben? Antworten auf diese Fragen formuliert der Regionalplan.
Wer Zukunft denkt, der muss deshalb beim Regionalplan anfangen. Denn der setzt die Leitplanken.
Wir als Bürgerinitiative haben das getan. Fast fünf Jahre haben wir die Fortschreibung des Regionalplanes und da speziell die Ausweisung von Vorrangflächen für die Windenergie begleitet.
Der Entwurf des neuen Regionalplanes liegt nun öffentlich vor. Ab sofort können Bürger den Plan bis zum 31. Januar einsehen (u.a. im Landratsamt Meißen) und Hinweise, Anregungen, Bedenken an den Planungsverband melden (u.a.online über die Verbandshomepage). Auf drei Info-Veranstaltungen wird der Verband demnächst über seine Pläne berichten: Am 20. November 2017 im Rathaus Dresden, am 29. November im Berufs-Schulzentrum für Wirtschaft und Technik Pirna und am 7. Dezember in der Fachhochschule Meißen (Mehrzweckhalle). Beginn der Veranstaltungen jeweils 18 Uhr.
Die Rödernsche Heide als Wind-Vorranggebiet ist im Entwurf des Regionalplans nicht zu finden. Ein Sieg der Vernunft – vorausgesetzt, der Plan wird so Anfang 2018 verabschiedet. Die nächstgelegenen Flächen, die für den Bau von Windrad-Riesen „reserviert“ werden sollen, befinden sich – laut Entwurf – bei Thiendorf.

Einladung zu einer Wanderung

August 2017
Liebe Freunde der Rödernschen Heide,
wir möchten Sie am 10. September 2017 zu einer historisch-naturkundlichen Wanderung rund um Rödern einladen. Der Kreisnaturschutzbeauftragte Karl-Heinz Rutsch wird diese Tour führen. Geplant ist eine zweistündige Wanderung von 10 bis 12 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz der Gaststätte Heidehof in Rödern.
René Müller wird als Kandidat für die Ebersbacher Bürgermeisterwahl unser Wanderung begleiten.
Ihr Verein Bürgerinitiative Gegenwind Rödernsche Heide e.V.

Ja, er lebt noch! Er lebt noch! Er lebt…

Juni 2017
… der alte Holzmichel und der Verein „Gegenwind Rödernsche Heide“! Ja, sicherlich ist es in den vergangenen Wochen und Monaten etwas still um die Bürgerinitiative geworden. Wer daraus schließt, dass die BI sich aufgelöst hat, der ist auf dem Holzweg. Wachsam verfolgen wir die politischen Entwicklungen und Entscheidungen in Sachen Windenergienutzung. Wir nutzen die Zeit zum „Durchatmen“ und Kraft schöpfen. Jetzt hat Privates bei den Mitgliedern der Initiative auch mal Vorfahrt. Wir sind aber wieder mit 100 Prozent dabei, wenn der Regionale Planungsverband nach der Sommerpause tagt und man die nächsten Schritte zur Ausweisung von Windvorrangflächen in Angriff nimmt.
Ja, er lebt noch! Er lebt noch! Er lebt – unser Verein!

Ein Sieg der Vernunft!?

Januar 2017
Der Regionale Planungsverband (RPV) hat die Rödernsche Heide von der Liste der Windpotenzialflächen gestrichen.
Nach einer artenschutzrechtlichen Prüfung teilte der RPV jetzt in der 153. öffentlichen Planungsausschuss-Sitzung mit, dass er das Gebiet nicht zur Aufnahme als Vorrang- und Eignungsgebiet Windenergienutzung in den Regionalplanentwurf übernehmen wird. Entsprechende Pläne sollen auch nicht weiter verfolgt werden, war zu hören.
Der RPV will im Entwurf nun mit 15 Flächen zur Entwicklung von Windparks arbeiten. Damit können rund 140 Prozent des regionalen Mindestenergieertrages erreicht werden, hieß es. Darüber hinaus gab der RPV bekannt, dass der Abstand zur Wohnbebauung im baurechtlichen Außenbereich auf 750 m erhöht werden kann und wird.
Ein Sieg der Vernunft!? Wir als Bürgerinitiative können das alles noch gar nicht richtig glauben.Wir staunen nur, wie geschmeidig die Regionalplaner im Bundestags-Wahljahr 2017 die Kurve bekommen haben und eine neue Marschrichtung vorgeben.
Für uns als Gegenwind-Aktivisten steht fest: Wir arbeiten weiter und schauen der Politik und Verwaltung weiterhin auf die Finger. So lange der Regionalplan noch nicht verabschiedet ist, so lange können wir uns nicht darauf verlassen, dass die Rödernsche Heide nicht doch noch skrupellosen Windmüllern zum Abholzen „überlassen“ wird. Erst, wenn die Tinte mit den Unterschriften unter den Papieren getrocknet ist, lehnen wir uns entspannt und glücklich zurück.